Ob Einfamilienhaus, Gartenmauer oder Carport – jedes Bauwerk steht und fällt mit seinem Fundament. Es sorgt dafür, dass alle Lasten sicher in den Boden abgeleitet werden und das Bauwerk dauerhaft stabil bleibt. Dafür kommt in der Regel massiver Beton zum Einsatz, häufig frostfrei gegründet ab ca. 80 cm Tiefe.
Drei typische Fundamentarten:
Streifenfundament
Verläuft unter tragenden Bauteilen wie Wänden oder Mauern. Ideal z. B. für Gartenmauern oder als „Frostschürze“ im Hausbau.
Plattenfundament
Eine durchgehende Betonplatte, z. B. als Bodenplatte im Wohnungsbau oder als Fundament für ein Gartenhaus.
Punktfundament
Einzeln angeordnete „Betonpunkte“, z. B. für Zaunpfosten, Terrassenüberdachungen oder Carports.
Beton – mehr als nur „graue Masse“
Beton besteht aus Gesteinskörnungen (Sand und Kies) sowie Zement als Bindemittel. Je nach Einsatz werden Druckfestigkeitsklassen gewählt, z. B. C20/25 im Fundamentbereich. Auch Expositionsklassen (z. B. Feuchtigkeit, Chemikalien, Frost) und Konsistenzklassen (von steif bis fließfähig) spielen bei der Planung eine wichtige Rolle.
Für tragende Bauteile wird häufig zusätzlich Bewehrungsstahl eingebracht, um Zugkräfte sicher aufzunehmen und die Dauerhaftigkeit zu erhöhen.
Gut geplante Fundamente sind Teamarbeit aus Statik, Ausführung und dem passenden Baustoff.
P & T unterstützt mit passenden Mörtel- und Betonsystemen für Hoch- und Tiefbau – sprechen Sie uns gerne an.